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Aktuelles

Tolle Skitage in Verbier
veröffentlicht am 05.03.2012

WSC genießt sportliches Skiwochenende

„In Verbier hatten wir um dieses Jahreszeit bisher fast immer gutes Wetter”, schmunzelt Martin Bauer, der erste Vorsitzende des Wintersportclubs Sasbachwalden mit einem Blick auf das weiße Rund der Dreitausender, „in diesem Jahr kommen auch noch super Schneeverhältnisse hinzu”.

Und so stand der Erkundung eines der größten Skigebiete der Schweizer Alpen mit über 400 Pisten-Kilometern nichts mehr im Wege. Nicht umsonst heißt das Skigebiet „Les Quatres Vallées”, es erstreckt sich über vier Täler mit den Hauptorten La Tzoumaz, Veysonnaz, Nendaz und Thyon. Besonders toll war, dass die guten Schneeverhältnissen mit geringer Lawinengefahr viele Touren zuließen, die man sonst oft nicht fahren konnte: Steil und schwierig war sie und am Morgen auch noch etwas eisig, die Abfahrt nach Veysonnaz und die Gruppe schnaufte nicht schlecht, als sie unter der fachkundigen Leitung von Klaus Decker am Zielort ankam, um erstmal eine kleine Kaffeepause einzulegen.  „Dieses Jahr ist die Teilnehmerzahl mit rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern etwas geringer als in den letzten Jahren”, bedauert der Leiter der Ski- und Snowboardschule des WSC, eine Tendenz, die allgemein im Wintersport festzustellen ist und auch anderer Vereine und kommerzielle Anbieter betrifft. „Aber immerhin gibt es je zwei geführte Ski- und zwei Snowbaordgruppen unterschiedlicher Leistungsstufe. Der Skikurs alter Schule ist passe, unsere Instructoren führen und erkunden zusammen mit den Sportlern Natur und Gelände, geben Tipps und sind da, wenn sie gebraucht werden, z.B. um bei plötzlich auftretendem dichten Nebel die Gruppe sicher ins Tal zu führen” - so geschehen am Abschlusstag.

Mit über 3300 ist der  „Mont Fort” der höchste Punkt des Skigebietes. Von dort hatte man einen herrlichen Ausblick auf die Schweizer Bergwelt und einige ganz Verwegene wagten die wilde Abfahrt über den Kamm ins Nachbartal, am Stausee vorbei und dann nach Siviez hinunter - es war ein herrliches Naturerlebnis: weiße, unberührte Landschaft, glasklare Luft, in der Sonne funkelnde Kristalle, eine fast gespenstische Stille, durchbrochen nur vom eigenen Atem, der schon vor Aufregung schneller ging, als sonst, aber auch vor Anstrengung.  Als man am Abend wieder in Le Chable auf 820 m in den Bus stieg, hatte man über 2500m Höhendifferenz überwunden  - eine echte Alpintour!

Die Unterbringung war wie immer gut, das Essen ausgezeichnet und die Heimfahrt entspannend. Und so gab es am Ende nur gute Resonanz und Begeisterung bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, auch wenn die meisten etwas müde gegen 20.30 Uhr am Winzerkeller in Sasbachwalden aus dem Bus stiegen. „So muss ein sportliches Skiwochenende sein”, resümiert Snowboarder Marius, „jetzt kann ich mich mit neuer Kraft wieder meinem Studium widmen.” Selbstredend will er nächstes Jahr wieder dabei sein. Die Ausfahrt findet  vom 13.02.-15.02.2013 statt.

Infos und Anmeldungen wie immer beim Leiter der Ski- und Snowboard-Schule Klaus Decker, Tel.: 07841/67 96 70.

„Andrea“ verkürzt WSC-Ausfahrt
veröffentlicht am 08.01.2012

Familienfreizeit in Flumserberg

Fehlte noch bis kurz vor Weihnachten der Schnee, so waren die knapp 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Wintersportclubs Sasbachwalden froh, als sie am 2. Januar die schneebedeckten Hänge am Flumserberg erblickten. Beste Bedingungen und am Abend des ersten Tages begann es zu schneien. Was für eine weiße Pracht am Morgen: 25 cm Neuschnee bei herrlichem Sonnenschein. Da lachten die Skifahrerherzen und jeder versuchte, seine eigene Spur in die unberührten Hänge zu zeichnen - auch außerhalb der Pisten.
Das sollte allerdings nicht so bleiben, denn über Nacht schneite es zwar wieder, wieder Tiefschneebedingungen am folgenden Tag, aber das Wetter blieb schlecht. Dazu  kam Wind und die Seilbahnen liefen erst ab 10.00 Uhr, weshalb man verspätet auf die Piste kam. Und es sollte noch schlimmer kommen.
Sturm, ja Orkan war für den letzten Skitag angesagt mit Spitzen bis zu 150 Stundenkilometer. In weiser Voraussicht hatte man die Skibox geräumt und das Material mit ins Tal genommen, denn wer wusste schon, ob man am Folgetag wieder auf dem Berg kommen würde?
Allein am nächsten Morgen herrschte nahezu Windstille. Da waren die WSCler verdutzt. Die Lifte liefen und so freute man sich auf das unvermutete Geschenk. Skiklamotten an, Gepäck gepackt, immerhin war am Abend die Heimfahrt angesagt. Der Bus lief, die Mannschaft war komplett, als Reto Battaglia, der Hotelbesitzer des  „Curfirsten” in Walenstandt, wo man seit Jahren sehr gut untergebracht ist, hinterhergerannt kam und die Hiobsbotschaft verkündetet. Das angekündigte Sturmtief „Andrea” näherte sich zwar mit Verspätung, aber dafür mit Macht!

Lift und Lift wurde im Minutentakt geschlossen und kurz vor Abfahrt auf den Berg ging fast gar nichts mehr. Außerdem begann es nun auch im Tal heftig zu stürmen und zu schneien.  „Sicherheit geht vor”, sagt Klaus Decker, der Leiter der Ski- und Snowboard-Schule des WSC, „auch wenn die Teilnehmer enttäuscht sind, müssen die WSC-Verantwortlichen den Skitag canceln” und so blieben vier Ski- und zwei Snowboard-Gruppen unverrichteter Dinge am Boden.  „Es gab bisher weder Verletzungen noch Unfälle, und das ist immer das Wichtigste”, ergänzt Mario Graf, der zweite Vorsitzende, „wir wollen alle wieder gesund nach Hause bringen.”

Das waren letztlich die überzeigenden Argumente und so ging’s auf die Heimreise mit den Erinnerungen an drei schöne Skitage - im nächsten Jahr sollen es wieder vier werden.

Die nächste Ausfahrt geht vom 24.02.-26.02.12 am Ende der Faschingsferien nach Verbier in der Schweiz - eines der schönsten und anspruchsvollsten Skigebiete in den Alpen. Hier sind  noch Plätze frei. Informationen und Anmeldungen bei Klaus Decker, Tel.: 07841/67 96 70 oder unter Angebote Kurs 3.

Ski- und Snowboardkurs des WSC Sasbachwalden
veröffentlicht am 04.01.2012

Kooperation mit der Skizunft Achern auch im zweiten Winter erfolgreich.

Gerade noch rechtzeitig vor der nächsten Tauwetterperiode konnte vom 27.12. bis 30.12. der Ski- und Snowboardkurs für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden. Auf dem Ruhestein wurden dabei fast 50 Nachwuchssportler durch das Skilehrteam unterrichtet.
Der Bus startete morgens in Achern und erreichte nach einem Zwischenstopp in Sasbachwalden bereits um 9:30 Uhr den Ruhestein. Nach Einteilung der Gruppen und einem spielerischen Aufwärmprogramm ging es dann auf die Piste. Wer Sport treibt, kriegt Hunger - und so traf man sich ab halb eins in der „Feger-Hütte” zum gemeinsamen Mittagessen. Ob Spaghetti Bolognese, Bockwurst oder zünftige Gulaschsuppe, für das leibliche Wohl war bestens gesorgt und auch die Vegetarier unter den Kids kamen nicht zu kurz. Nachdem Hunger und Durst gestillt und die Füße wieder aufgewärmt waren, ging es wieder auf die Piste. Die Skiausrüstung blieb am ersten Tag abends am Ruhestein und wurde in einer Box sicher verwahrt. Dadurch war an den folgenden Tagen natürlich auch die Hin- und Rückfahrt wesentlich entspannter. Der Skitag endete dann um 16:00 Uhr mit der Rückfahrt nach Sasbachwalden bzw. Achern. Die Piste „hielt” und am letzten Skitag war sogar noch etwas Neuschnee gefallen. Umso mehr Spaß machte daher auch das Abschlussrennen, bei dem die Boarder und Skifahrer zeigten was sie gelernt hatten - und das war eine ganze Menge!
Nicht zuletzt auch Dank des sonnigen Wetters der ersten zwei Tage waren die Kinder und Jugendliche mit Eifer bei der Sache und zeigten beeindruckende Fortschritte. Bereits am zweiten Tage waren nahezu alle Teilnehmer „im Lift”. Ein Grund für diese Fortschritte liegt sicherlich auch in der Kooperation von Wintersportclub Sasbachwalden und der Skizunft Achern. Durch die Bildung eines gemeinsamen Skilehrteams ist es möglich, kleinere Gruppen zu bilden und die Kinder dadurch zielgerichtet und individuell zu betreuen. Außerdem ergeben sich Synergieeffekte in Organisation und Kosten, so dass der Skikurs inclusive Liftfahrten und Mittagessen zu einem vernünftigen Preis angeboten werden konnte.
So bleibt die Kooperation des Wintersportclubs Sasbachwalden mit der Skizunft Achern  auch im zweiten Jahr ein Erfolgsmodell mit Zukunft.

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